
Film crew in a city street von Robert Andall / Unsplash Unsplash License
Aktueller Deutschland-Hub zu offiziellen Anlaufstellen, Zuständigkeiten und Pflichtangaben für Drehgenehmigungen in wichtigen Filmstädten.
Eine Drehgenehmigung in Deutschland hängt nicht an einem bundesweiten Formular. Zuständig sind je nach Stadt, Fläche und Motiv andere Stellen: Film Commission, Bezirksamt, Ordnungsamt, Straßenverkehrsbehörde, Grünflächenamt, Verkehrsbetrieb, Museum, Eigentümer oder Verwaltung.
Dieser Beitrag ist deshalb kein Rechtsgutachten, sondern ein praktischer Startpunkt für Produktionskoordination. Er sammelt offizielle Seiten und erste Prüffragen für häufige Drehorte in Deutschland. Stand der Linkprüfung: 4. Juli 2026.
Nutze die Liste, um die richtige Behörde oder Film Commission schneller zu finden. Die konkrete Genehmigung, Frist und Kostenregel musst du immer auf der offiziellen Seite und für das konkrete Motiv prüfen.
Beginne nicht mit dem Formular, sondern mit der Flächenfrage: Wem gehört der Ort und was verändert der Dreh? Eine Handkamera auf privatem Grundstück ist etwas anderes als Lichtstative auf dem Gehweg, ein Auto-Rig, eine Drohne über einem Park oder ein Generator in einer Anwohnerstraße.
Prüfe in dieser Reihenfolge: private Erlaubnis, öffentliche Fläche, Verkehr, Grünanlage, Gebäude, ÖPNV oder Bahn, Drohne, Polizei oder Feuerwehr, Lärm, Nachtarbeit und Personenrechte. Viele Drehs brauchen mehr als eine Zustimmung.
Die folgenden Startpunkte sind bewusst knapp gehalten. Sie sollen dir helfen, die zuständige Richtung zu finden, bevor du tiefer in Stadt, Bezirk, Motivgeber oder Spezialfläche einsteigst.
Start: Berlin Brandenburg Film Commission für Genehmigungen und die visitBerlin-Informationsseite zum Filmen in Berlin. Für öffentliche Straßen und Flächen beschreibt die BBFC, dass Dreharbeiten, die über Gemeingebrauch hinausgehen, grundsätzlich genehmigungspflichtig sind.
Prüfe zusätzlich Bezirk, Straßenland, Grünfläche, Halteverbote, Polizeibegleitung, BVG, Deutsche Bahn, private Eigentümer und Drohnen. Berlin kann je nach Motiv mehrere parallele Zuständigkeiten haben.
Start: MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Bereich Film Commission und Drehgenehmigungen. MOIN beschreibt die Film Commission als erste Anlaufstelle für Drehorte, Genehmigungen und Produktionsinfrastruktur.
Wichtig: MOIN weist darauf hin, dass eine allgemeine Firmen-Drehgenehmigung wie in einigen anderen Städten in Hamburg und Schleswig-Holstein nicht notwendig ist. Das heißt nicht, dass einzelne Flächen frei sind; Hafen, Straßen, Parks, ÖPNV, Privatflächen und Sondernutzung bleiben eigene Themen.
Start: Film Commission Bayern und die Seite der Landeshauptstadt München zu Drehgenehmigungen. Für Drehs mit größerem Aufwand im öffentlichen Raum ist in München das Servicebüro Film der wichtige Anlaufpunkt.
Prüfe für München besonders öffentliche Wege, Straßen, Grünanlagen, Plätze, Parkraumbedarf, MVG, Polizei, private Gebäude und Drohnen. Bei kleinen Teams kann es Ausnahmen geben, aber diese hängen vom Aufwand und der Fläche ab.
Start: Stadt Köln, Produktseite Drehgenehmigungen. Die Stadt schreibt, dass für Dreharbeiten im Kölner Stadtgebiet und auf Flächen der Stadt Köln eine Drehgenehmigung benötigt wird und dass der Antrag mindestens zehn Werktage vor Drehbeginn gestellt werden soll.
Für Köln lohnt eine frühe Klärung von öffentlicher Fläche, Halteverbotszonen, Domumfeld, Rheinpromenade, KVB, privater Location, Lärm und Nachtarbeit. Bei kurzen Fristen wird es schnell eng.
Start: Film Commission NRW und Location NRW. Die Film Commission NRW erklärt, dass es kein generelles NRW-weites Verfahren für Drehgenehmigungen gibt und dass die jeweiligen Städte und Fachämter zuständig sind.
Für Düsseldorf sind je nach Motiv städtische Sondernutzung, Grünflächen, Rheinbereiche, private Areale, Flughafen, ÖPNV, Parks oder Behörden relevant. Nutze NRW deshalb als Netzwerkstart, aber nicht als Ersatz für den lokalen Antrag.
Start: Stadt Frankfurt, Seite Drehgenehmigungen, und Filmhaus Frankfurt für das Drehverfahren. Frankfurt nennt das Service-Center Veranstaltungen des Ordnungsamtes als zentralen Ansprechpartner und verweist auf die Beratungsstelle Film.
Frankfurt ist besonders motivreich für Skyline, Bankenviertel, Mainufer, Verkehr, Messe, ÖPNV und Flughafenbezug. Genau deshalb solltest du öffentliche Fläche, Verkehr, VGF, private Gebäude und Bildrechte getrennt prüfen.
Start: Film Commission Region Stuttgart und städtische Informationen zu Film- und Drehgenehmigungen. Die Region stellt Antragsunterlagen bereit; Stuttgart hat zusätzlich eigene Seiten etwa für öffentliche Grünflächen und Friedhöfe.
Prüfe Innenstadt, Straßen, Halteverbote, Fußgängerzonen, SSB, Flughafen, Parks, Universitäten und private Locations getrennt. Bei Technik auf Gehwegen oder Fahrzeugen wird der Antrag schnell verkehrsrechtlich.
Start: Stadt Leipzig, Service für Film- und Fernsehproduktionen. Die Seite richtet sich an Produktionen, die Informationen zu Erlaubnissen und Genehmigungen brauchen.
Für Leipzig solltest du öffentliche Fläche, Parks, Wasser, Verkehr, Leipziger Gruppe, Bahnhofsflächen, Universitäten, Kliniken, Museen und private Locations separat prüfen. Viele attraktive Motive sind institutionell oder halböffentlich.
Die Formulare unterscheiden sich, aber die Grundinformationen ähneln sich. Bereite sie vor, bevor du einzelne Behörden anschreibst.
Viele Verzögerungen entstehen nicht beim Hauptformular, sondern bei Sonderflächen. Verkehrsbetriebe, Bahnhöfe, Flughäfen, Einkaufszentren, Universitäten, Kliniken, Museen, Parks, Friedhöfe und Häfen haben eigene Regeln.
Behandle Drohnen, Nachtarbeit, Regenmaschinen, Feuer, Waffenattrappen, Stunts, Tiere, Musikplayback, größere Statisterie und Halteverbotszonen immer als separate Prüfpunkte. Wenn du sie erst nach der ersten Zusage erwähnst, verlierst du Zeit.
Bei Häusern, Büros, Hotels, Restaurants oder Höfen brauchst du die Zustimmung der berechtigten Person. Wenn Crew, Licht, Fahrzeuge oder Kamera aber auf öffentliche Flächen ausweichen, brauchst du zusätzlich die passende öffentliche Erlaubnis.
Das ist der typische Schnittpunkt für SetScout: Erst ein motivisch passendes privates Objekt finden, dann mit der richtigen Stadtseite klären, was für Gehweg, Parken, Außenansicht oder Drohne zusätzlich nötig ist.
Wenn du weißt, welcher Genehmigungsweg für die Stadt gilt, kannst du auf SetScout gezielter suchen. Nutze /drehorte, um private Motive zu finden, die weniger öffentliche Eingriffe brauchen, oder um Alternativen zu bauen, falls eine Stadtfläche zu lange dauert.
Gute Genehmigungsarbeit und gute Motivsuche gehören zusammen: Je genauer du Ort, Nutzung und Aufwand kennst, desto besser wird die Anfrage an Host und Behörde.
Nein. Zuständigkeit und Verfahren hängen von Stadt, Fläche, Motivgeber, Verkehrsbezug und Art des Drehs ab. Starte bei der lokalen Film Commission oder Stadtseite und prüfe Sonderflächen separat.
Das hängt von Stadt und Fläche ab. Manche Städte unterscheiden nach Aufwand, Gemeingebrauch, Hilfsmitteln, Verkehrseingriff und kommerzieller Nutzung. Prüfe die offizielle Seite, bevor du mit einer Ausnahme planst.
So früh wie möglich. Köln nennt zum Beispiel mindestens zehn Werktage. Verkehrsmaßnahmen, Drohnen, große Teams, Parks, Polizei oder mehrere Fachämter brauchen meist mehr Vorlauf als einfache Anfragen.
Nur für die private Fläche und nur im Umfang der Freigabe. Sobald Gehweg, Straße, Parken, Drohne, Nachbarfläche, öffentliche Fassade oder Sondernutzung betroffen sind, brauchst du weitere Klärung.
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